1854/80 Ducroquet/Cavaillé-Coll-Orgel

Kathedrale St. Sauveur, Aix-en-Provence/Provence, Frankreich

 

(Historisches Klangdenkmal: Orgelgehäuse 18. Jahrhundert und Instrument)

Kurze Einführung und Geschichtliches

Die Orgel wurde 1854 von Alexandre Ducroquet, Nachfolger der Firma Daublaine et Callinet in Paris, gebaut. Ducroquet errichtete die neue Orgel auf der Evangelien-Seite im originalen ehemaligen Gehäuse von Isnard, dem berühmten Orgelbauer von St. Maximin. Im Jahr 1880 nahm Cavaillé-Coll Intonationsänderungen und Restaurationen vor, ersetzte einige Register und fügte Register hinzu.

Das Pedalumfang wurde von Merklin 1915 erweitert, der ebenfalls einige Register ersetzte bzw. hinzufügte. Das Restaurierungs-Kommitee von 1972 hatte die schwierige Aufgabe, zu entscheiden, zu welchem Orgelzustand man zurückkehren sollte, dem Original oder der Ducroquet-Cavaillé-Coll? Sie entschieden sich für den ausgezeichneten Cavaillé-Coll-Zustand von 1880.

Die erste große Restaurierung und Rekonstruktion wurde im Jahr 1973 durch den Orgelbauer J. Dunand durchgeführt. Das Einweihungskonzert fand am 19. März 1975 mit Marie-Madeleine Duruflé und Maurice Gay statt. Die letzte Restaurierung fand 2002 statt. Titularorganistin ist Chantal de Zeeuw seit 1979.

Die Ducroquet-Cavaillé-Coll ist ein romantisch-symphonisches Übergangs-Instrument von sehr hoher Qualität und wurde deshalb als historisches Denkmal klassifiziert. Das Krummhorn, die Sesquialtera und die brillanten Fourniture und Plein Jeu, die normalerweise in Cavaillé-Coll-Orgeln nicht vorhanden sind oder zumindest eine dunklere Klangfarbe haben, erlauben, das gesamte (französische) Orgelrepertoire, angefangen von Spätbarock bis hin zu modernen Stücken zu spielen.

Die Kathedrale hat eine reiche Akustik mit bis zu 6,5 Sekunden Nachhallzeit.

Lage in Googlemaps


Aufnahmetechnik

Das Instrument wurde ursprünglich 2005 unter Verwendung von 24-Bit-High-End-Mehrkanaltechnologie aufgenommen, erstmals für Hauptwerk V1/V2 veröffentlicht und 2026 für Hauptwerk V7 komplett überarbeitet mit Multilayer-Samples für alle Register, mehreren Loops, verbesserter akustischer Balance usw. 

Danksagung

Besonderen Dank an die Titularorganistin Chantal Zeeuw für den herzlichen Empfang und die Hilfe.
Nicht zuletzt gilt der Dank meiner Frau, die alle Projekte begleitet und für die fotografische Dokumentation verantwortlich ist.

Die virtuelle Konsole

 

Disposition

Positif (C–f3)*

Laye des Fonds
01. Bourdon 8'
02. Salicional  8'
03. Prestant 4'
04. Sesquialtera 2 rgs

Laye des Anches

05. Doublette 2'
05. Plein Jeu IV rgs
07. Trompette 8'
08. Cromorne 8'
09. Clairon 4'
10 Picolo 1'

Grand Orgue (C–f3)*

Laye des Fonds
01. Bourdon 16'
02. Montre 8'
03. Flûte 8'
04. Bourdon 8'
05. Gambe 8'
06. Prestant 4'
07. Cornet 5 rangs

Laye des Anches
08. Quinte 2  2/3'
09. Doublette 2'
10. Fourniture 5 rgs
11. Bombarde 16'
12. 1ère Trompette 8'
13. 2ème Trompette 8'
14. Clairon 4'

Récit expressif (C–f3)*

Laye des Fonds
01. Flûte 8'
02. Bourdon 8'
03. Viole de Gambe 8'
04. Voix Céleste 8'
05. Flûte Octaviante 4'
06. Octavin 2'

Laye des Anches
07. Trompette 8'
08. Basson-Hautbois 8'
09. Voix Humaine 8'

Pedal (C–f1)

Laye des Fonds
01. Bourdon 16'
02. Flûte  16'
03. Flûte 8'
04. Flûte 4'

Laye des Anches
05. Bombarde 16'
06. Trompette 8
07. Clairon 4

Commodités

Accouplements (Couplers)
8ve G.O.  (Suboctave coupler)
POS-G.O.
REC-G.O.
REC-POS

Tirasses (Pedal Couplers)
G.O., POS, REC

Appeles (Activate Anches Layer)
Appel Anches PED
Appel Anches G.O.
Appel Anches MAN 

Tremolo Récit
Expression Récit  (à bascule)

Rossignol I, II, III

NOTE:
* Manual compass extension C–g3

   

Anforderungen

Loaded Version

Speicherbedarf 3)

Prozessortyp 2)

16-bit, komprimiert1)

4600 MB

≥ 2 GHz  DualCore 2)

24-bit, komprimiert1) 8600 MB ≥ 2 GHz  DualCore 2)

1) Verlustfreie Kompression mit gleicher Audioqualität!

Die Anzahl der spielbaren Register und die erreichbare Polyphonie hängt von der Prozessor-Leistung und dem verfügbaren freien Hauptspeicher ab!

2) Empfohlen: Minimale Konfiguration: Dual-Core, 8 GByte RAM, optimale Konfiguration: Quad-Core, 16 GByte RAM

3) Um dieses Set zu laden, ist der angegebene freie RAM-Speicherplatz erforderlich (ohne Berücksichtigung des Betriebssystems oder sonstiger laufender Programme)

Wir empfehlen eine professionelle Audio-Wandlerkarte (z.B. RME-Series) und einen Studio-Kopfhörer (z.B. AKG Reference Headphone K701, K712) für optimalen Klang und Raumeindruck.

Demos

NEUE VERSION (NEW EDITION)


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ALTE VERSION

Die folgenden Demos wurden mit der Hauptwerk Advanced Edition-Software und dem vorliegenden Set ohne weitere Nachbearbeitung eingespielt.

Live-Einspielung mit Andreas Mattes, Deutschland:

Charles-Marie Widor (1844-1937):

 

Live-Einspielungen mit Anton Doornhein, Niederlande: (erweiterte Orgel)

C. Franck (1822-1890):

Cantabilé  | 5:38 min
Piéce Hèroique | 8:85 min

E. Gigout (1844-1925):

Toccata | 3:21 min

Louis Vierne (1870-1937):

Stèle pour un enfant défunt (aus Triptique op.58) | 4:59 min

Organ Symphony No. 1 op. 14:
Prélude | 8:28 min,
Fugue
| 4:53 min
Pastorale 7:35 min
Allegro vivace
| 4:50
Andante
| 7:31 min
Final
| 6:28 min

Live-Einspielung mit Lorenzo Bonoldi, Milano:

Marco Enrico Bossi (1861-1925):

Thème et Variations C#m op.115 (1899) | 11:50 min | Registrierung

Live-Einspielungen mit Randall Mullin, USA

Vierne, Widor

Zahlreiche weitere Live-Einspielungen sind auf der ConcertHall-Webseite zu finden:
(Advanced Search, Organ: OAM - Ducroquet-Cavaillé-Coll)

Die vorliegenden Audio-Demos dürfen nur für private Zwecke benützt werden.
Keine weitere Benutzung ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Herausgebers!

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